schließen (x)

Leseprobe

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Praesent aliquam, justo convallis luctus rutrum, erat nulla fermentum diam, at nonummy quam ante ac quam. Maecenas urna purus, fermentum id, molestie in, commodo porttitor, felis. Nam blandit quam ut lacus. Quisque ornare risus quis ligula. Phasellus tristique purus a augue condimentum adipiscing. Aenean sagittis. Etiam leo pede, rhoncus venenatis, tristique in, vulputate at, odio. Donec et ipsum et sapien vehicula nonummy. Suspendisse potenti. Fusce varius urna id quam. Sed neque mi, varius eget, tincidunt nec, suscipit id, libero. In eget purus. Vestibulum ut nisl. Donec eu mi sed turpis feugiat feugiat. Integer turpis arcu, pellentesque eget, cursus et, fermentum ut, sapien. Fusce metus mi, eleifend sollicitudin, molestie id, varius et, nibh. Donec nec libero.

schließen (x)
schließen (x)

Pressetext:



Ein Pleitegeier auf vier Rädern
BOD - Books on Demand

Weltwirtschaftskrise, Finanzkrise, Autokrise. In diesen Zeiten sitzt der Euro fest in der Tasche und wird nur höchst ungern ausgegeben. Gerade größere Investitionen, wie der Kauf eines neuen Autos, sind da nicht drin. Das bekommen auch die Automobilkonzerne zu spüren. Opel schreit nach Staatshilfe und entfacht einen ewigen Streit unter Politikern. Doch sind die Probleme der Automobilbranche wirklich nur durch die Finanzkrise entstanden oder liegt der Hund in der Vergangenheit begraben? Heinrich Kobert beschreibt in "Das Olympia-Projekt. So zerstört man Visionen" (erschienen bei BoD Norderstedt 2009) den Weg dieser von fehlerhaften Kalkulationen und enttäuschten Hoffnungen gebeutelten Branche vom Ende der DDR bis zu den Folgen der Wiedervereinigung.

Egeln bei Magdeburg im September 1989. Heinrich Kobert nimmt an einer Tagung des Verkehrskombinats Magdeburg teil, in der es um die Zukunft der 9000 Beschäftigten und ihrer Betriebe gehen soll. Die zunehmende Abwanderung der DDR-Bürger und der damit verbundene Mangel an Arbeitskräften stellt ein immenses Problem für die Manager dar, dem aber keine praktikablen Lösungen gegenübergestellt werden. Die Forderung nach einer politischen Wende wird immer lauter und behindert die Produktion.

Auch die Direktoren der Firmen bekommen diese Unzufriedenheit zu spüren. Wird der von oben diktierte Plan nicht erfüllt, werden Jahresprämien gestrichen und Mahnungen ausgesprochen. irgendwann reicht es Heinrich Kobert. Er organisiert einen "Aufstand" und formuliert klare Forderungen und Verbesserungsvorschläge. Doch das gewünschte Ergebnis stellt sich nicht ein. Von nun an befasst er sich eingehend mit dem Kfz-Markt und dessen Betriebsstrukturen. Der Wunsch, ein eigenes Unternehmen aufzubauen, ist geboren und wird schnellstmöglich umgesetzt. Dabei werden Warnungen, dem Vertragspartner nicht kopflos alle Wünsche zu erfüllen und nicht unnötig zu investieren wie bei vielen anderen Neulingen im deutschen Automobilgeschäft, in den Wind geschlagen. Bald darauf bekommt er die Quittung für seine Naivität.

Heinrich Kobert, der selbst seit vielen Jahren im Kfz-Bereich arbeitet, erkennt und beschreibt Fehler und Hoffnungen der Branche und skizziert mit interessanten Insiderinformationen den Weg aus der Planwirtschaft in das Haifischbecken der freien Marktwirtschaft. Trotz allgemein bekanntem Ende ein spannender Wirtschaftskrimi für In- und Outsider.

Heinrich Kobert:
Das Olympia-Projekt. So zerstört man Visionen
Books on Demand. Norderstedt 2009. 144 Seiten,
10,80€, ISBN 978-3-8391-5536-3

schließen (x)

Volksstimme vom 12.03.2010

Autohaus Online vom 25.03.2010

Mitteldeutsche Zeitung vom 27.03.2010

„Das Olympia-Projekt“ - Willkommen im Haifischbecken

Heinrich Kobert, seit Jahrzehnten in der Kfz-Branche tätig,ist Autor geworden. Zur Leipziger Buchmesse stellt er sein Erstlingswerk „Das Olympia-Projekt“ vor. Er erzählt die spannende Geschichte eines großen Opelhändlers vom Weg aus der Planwirtschaft in das Haifischbecken der freien Marktwirtschaft. Für das Halberstädter Autohaus gleichbedeutend mit dem Verlust von Arbeitsplätzen ,von Existenzen und Vertrauen. Nicht nur Koberts Illusionen wurden zerstört .Viele Harze Autohäuser standen oder stehen vor ähnlichen Problemen. Die Pleitewelle habe nicht erst mit der Weltwirtschaftskrise eingesetzt ,so der Autor.“Wir wurden zu Sklaven der Konzerne die die Kosten brutal auf den Mittelstand abwälzen“. Die Topmanager sind nicht in der persönlichen Haftung , die Händler sehr wohl. Sie bekämen immer neue Investitionen aufgebürdet. Man sei auf Gedeih und Verderb dem Hersteller ausgeliefert. Der Leser ahnt, warum der Konzern jetzt am Abgrund steht.
„Problem ist vor allem der Mutterkonzern GM, das Geld geht in die USA“ist sich Kobert sicher. Obwohl die meisten Namen im „Olympia-Projekt“verfremdet sind, erkennt der Leser manch Verantwortlichen auch von hiesigen Banken wieder.“ Ich musste das Buch einfach raus bringen so der am System gescheiterte. Er wollte auch keine „Anklageschrift“verfassen, sondern sich ein Stück Zeitgeschichte von der Seele schreiben- auf spannenden 140 Seiten .Heinrich Kobert blickt hinter die Kulissen des knallharten Automobilgeschäfts .Es soll übrigens nicht das einzigste Buch bleiben.

Quelle: Dieter Kunze
Volsstimme vom 12.03.2010

nach oben

Autohaus Online

Das Olympia-Projekt. Heinrich Kobert gehörte in der DDR zu den Menschen, die das System 1989 am Ende sahen und dazu den Mund aufmachten. Alle Bürger aus den Neuen Bundesländern schöpften mit der Wende neue Hoffnung. Damals hieß es: “Such dir eine deutsche Automarke, das ist sicher, das hat Zukunft. Die bauen die besten Autos.” Kollegen aus den alten Ländern, so Kobert, die beim Aufbau halfen, warnten: “Seid nicht so blauäugig, haltet euch bei den Investitionen zurück. Die Hersteller bestellen, ihr bezahlt.” Das sollte sich für ihn als bittere Wahrheit erweisen.
Kobert schildert in seinem Buch “Das Olympia-Projekt” (ISBN: 978-3-8391-5536-3) seine Unternehmensgeschichte mit Opel, von der Grenzöffnung bis zum bitteren Finale 2002. Das Buch hat mir als “Wessi” sehr deutlich die Sicht jener Menschen nahegebracht, die sich aus dem “Nichts” auf die “Soziale Marktwirtschaft” einzustellen hatten. An Koberts Beispiel wird deutlich, dass es dem Mittelstand strukturell vielfach an Eigenkapital und Rendite mangelt. Es ist ein verdammt weiter Weg, wenn man von Null anfangen muss und trotz größter Anstrengungen einfach nicht vorne ankommt. Ja, da ist mancher unverschuldet auf der Strecke geblieben. Kobert hat hier ein wichtigen wirtschaftsgeschichtlichen Beitrag für die automobile Handelsgeschichte nach der Wende vorgelegt.

Quelle:Prof. Hannes Brachat
Blog HB ohne Filter vom 25.03.2010

nach oben

Messe mit dem Domschatz und einem Opel-Auto(h)aus

Neuerscheinungen Heinrich Kobert erzählt Geschichten aus der Zeit zwischen sozialistischer Planwirtschaft und ungeplanter Misswirtschaft.

....Als Autoren traf der Besucher auf der Buchmesse einen weiteren Halberstädter. Heinrich Kobert. Der ehemalige Chef des dortigen Opel- Autohauses gewährt mit „Das Olympia-Projekt“ So zerstört man Visionen einen ganz kleinen Blick hinter die Kulissen des Autokonzerns. Warum der einst größte Opelhändler Sachsen- Anhalts „kaputt beraten“ wurde und in der Insolvenz landete ,lässt sich nach der Lektüre des 134-seitigen Bändchens besser verstehen. Die sehr subjektive Sicht des Halberstädters auf die Jahre zwischen politischer Wende und wirtschaftlichem Aus hilft zu begreifen , was Opel und GM wenige Jahre später an die Kante des Abgrundes brachte. Kobert erklärt im MZ-Gespräch : „Dies alles ist die Geschichte meines Unternehmens ,das mit mit Visionen begann und in der Insolvenz endete.“ Das Büchlein schreibt Wendegeschichte, politisch wie unternehmerisch. Beginnt Koberts Weg zum Autohaus- Chef und Präsident des bedeutsamsten Harzer-Fußballvereins Germania Halberstadt doch in der Mangelwirtschaft der End -DDR. Der Autor versprüht Lokalkolorit, schildert Innenansichten der Macht, schreibt von brüllenden SED- Kreissekretären und bangen Kombinatsdirektoren. Das es dabei Unschärfen gibt, in Halberstadt gab es beispielsweise keine Montags.-sondern massive Mittwochsdemonstrationen, mag man ob des zeitlichen Abstandes von 20 Jahren verzeihen. Dass einige handelnden Personen aus der Nordharz- Region geänderte Namen tragen, mag seine Gründe haben. Doch viele der Akteure sind nicht nur in den Erinnerungen der Halberstädter quicklebendig. Die Schilderungen von der Unternehmensgründung , von der Abzockerfraktion und den Mühen der Mitarbeiter, den Sprung von der sozialistischen Planwirtschaft in die ungeplante Misswirtschaft erinnern sehr gut daran , welche Zeit da gestaltet und durchlebt wurde.
Kobert ist einer ,der dabei war. Der vor Treuhand -Türen Schlange stand und Westpartner traf, die nur ihren schnellen Schnitt machen wollten. Aber er hat mit fleißigen und auch mal überforderten Mitstreitern etwas aufgebaut. Wie sehr es ihn schmerzt, dass er Jahre später den Abbau miterleben musste, spürt der Leser aus vielen Zeilen.

Quelle: Uwe Kraus
Mitteldeutsche Zeitung vom 25.03.2010

nach oben